Altersarmut – die Jungen haben am meisten Angst davor

Angst vor der Altersarmut. Wer meint, nur Menschen jenseits von 50 Jahren sind davon betroffen irrt, wie jetzt eine Studie des Lebensversicherers Canada Life herausgefunden hat. In keiner Bevölkerungsgruppe ist die Angst vor Altersarmut so ausgeprägt, wie bei den 21- bis 35-Jährigen.

Gerade in jungen Jahren ist es wichtig, den finanziellen Grundstein für ein angnehmes Leben im Alter zu legen, um sich seine Wünsche im Ruhestand erfüllen zu können. Ein Großteil der 21- bis 35-Jährigen in Deutschland hegt zwar hohe Erwartungen an den eigenen Ruhestand, gleichzeitig aber fehlt die Finanzkraft, um Rücklagen für die Altersvorsorge zu bilden. 59 Prozent der Befragten im Alter zwischen 21 und 35 Jahren stimmen der Aussage zu, dass Sie Angst haben, im Ruhestand in Armut zu leben. Für die Gesamtbevölkerung liegt dieser Wert bei 48 Prozent.

Zugleich sehen sich die 21- bis 35-Jährigen mit besonderen finanziellen Nöten konfrontiert: 50 Prozent geben an, nicht genug Geld für die Altersvorsorge zurücklegen zu können. Über alle Altersklassen hinweg fühlen sich davon mit 42 Prozent deutlich weniger Menschen betroffen. Doch je früher man mit der privaten Altersvorsorge beginnt, desto weniger finanzielle Mittel sind nötig, um sich für später ein kleines Vermögen aufzubauen.

(Kategorie: Versicherung, Quelle: ARAGON MEDIA GmbH, Bild: SJJP@pixabay)

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