Hausbesitzer sollten früh genug Rücklagen bilden

Wer ein Haus besitzt, sollte rechtzeitig Geld für Sanierungsmaßnahmen zurücklegen, damit er später keinen teuren Kredit braucht. Daumenregel für Immobilieneigentümer: Jährlich rund ein Prozent des Baupreises für Reparaturen und Instandsetzungen ansparen. Auch der richtige Versicherungsschutz für Gebäude und Ausstattung ist wichtig, damit es im Ernstfall nicht finanziell eng wird.

Eine Küche hält rund 15 Jahre, Bäder sind oft nach 20 Jahren erneuerungsbedürftig. Fenster und Türen sind nach rund 30 Jahren fällig, der Verputz und das Dach halten je nach Konstruktion um die 50 Jahre. Wer fällige Sanierungen am und im Gebäude aus Kostengründen zu lange vor sich herschiebt, tut sich selbst keinen Gefallen, wenn es zu Folgeschäden kommt und die Sanierungskosten dadurch noch weiter steigen. Beispiel: Lässt man ein undichtes Dach nicht sofort reparieren, besteht Gefahr, dass auch noch der Dachstuhl feucht wird und für teures Geld instand gesetzt werden muss. Tipp: Vor dem Kauf einer Gebrauchtimmobilie unbedingt den absehbaren Sanierungsaufwand klären. Schäden können aber schon an neuen Gebäuden auftreten. Das Risiko von Brand-, Sturm- oder Leistungswasserschäden beginnt gleich mit dem Kauf oder Baubeginn. Für solche Unglücksfälle schützt man sich als Hauseigentümer am besten mit einer leistungsstarken Wohngebäudeversicherung.

Mit einer Hausratversicherung lässt sich zusätzlich auch die Ausstattung von Haus oder Wohnung absichern. Die Hausratversicherung übernimmt Schäden an Möbeln, Kleidung, Teppichen, Unterhaltungselektronik oder Küchenmaschinen, die durch Brand, Unwetter, Einbruchdiebstahl oder Rohrleitungsbruch entstehen. Praxis-Tipp: Sowohl in der Gebäude- wie auch in der Hausratversicherung Immer auf eine ausreichend hohe Versicherungssumme achten und bei Wertsteigerungen am Gebäude oder seiner Einrichtung die Policen unbedingt anpassen, sonst erstattet der Versicherer den Schaden nur anteilig.

(Quelle: ARAGON MEDIA GmbH, Bild: MichaelGaida@pixabay)

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