James Bond verursacht Millionenschäden

Am 5. November lief der neue James Bond “Spectre” auch hierzulande an und erzielte gleich neue Zuschauerrekorde. Weltweit hat die neueste Agentensaga nach zwei Wochen bereits über 300 Millionen Dollar eingespielt. Doch das reicht noch nicht, um die Schäden zu begleichen, die 007 alias Daniel Craig in 148 Filmminuten angerichtet hat.

Einstürzende Altbauten, wilde Verfolgungsjagden, abstürzende Flugzeuge: Der neue James Bond ist mit spektakulären Actionszenen gespickt. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hat in einer nicht ganz ernst gemeinten Analyse herausgefunden, dass sich die fiktiven Schäden im neuen Bond auf rund 600 Millionen Euro belaufen. Allein die Wohngebäude, die zum Einsturz gebracht werden, dürften nach Schätzungen der GDV-Experten einen Wert von mehr als 500 Millionen Euro haben. Und auch mit den Autos gehen 007 und seine Widersacher nicht gerade zimperlich um. Wagen im Wert von gut 32 Millionen Euro werden im Film zu Schrott gefahren.

Doch schon während der Dreharbeiten kam es zu mehreren Schadensfällen, als der Produktionsfirma speziell umgebaute Fahrzeuge für einen Außendreh in den österreichischen Alpen im Gesamtwert von 800.000 Euro gestohlen wurden. Die Bond-Produzenten werden diesen Schaden aber von der Versicherung erstattet bekommen. Und der zeitliche Ablauf der Dreharbeiten soll durch den Autodiebstahl nicht beeinträchtigt worden sein, weshalb die Filmversicherung für Produktionsausfälle nicht in Anspruch genommen werden muss. Nicht bekannt ist jedoch, ob James Bond wegen seines diesmal besonders ausschweifenden Alkoholkonsums eine spezielle Krankenversicherungspolice abgeschlossen hat.

(Quelle: ARAGON MEDIA GmbH, Bild: OpenClipartVectors@pixabay)

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