Trotz Corona: Immobilienpreise steigen kräftig weiter

Die Corona-bedingte Verlangsamung der allgemeinen Wirtschaftsentwicklung scheint dem Immobilienmarkt nichts anhaben zu können – im Gegenteil: Die Preise für Wohnimmobilien steigen weiter ungebremst. Angesichts der Minizinsen sollten potenzielle Häuslebauer jetzt aktiv werden.

Wie das Statische Bundesamt mitteilte, sind die Preise für Wohnimmobilien im zweiten Quartal des Jahres um 6,6 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum gestiegen. Im Vergleich zum ersten Quartal erhöhten sich die Preise für Wohnungen sowie für Ein- und Zweifamilienhäuser um zwei Prozent. Der Anstieg ist sowohl in der Stadt als auch auf dem Land zu verzeichnen.

In den vergangenen Monaten waren unter Marktbeobachtern Befürchtungen aufgekommen, dass wegen der wirtschaftlichen Turbulenzen in der Corona-Krise die Preise fallen könnten. Die aktuellen Zahlen belegen jetzt das Gegenteil. Ein Grund für die weiterhin starke Nachfrage nach Wohneigentum und den dadurch bedingten Preissteigerungen sind nach wie vor die extrem günstigen Konditionen für Immobiliendarlehen. Das wird auf absehbare Zeit auch so bleiben, sind sich Marktexperten sicher. Aber auch an der generellen Marktsituation – Wohnungsnot sehr teuren Mieten in Ballungsräumen – hat sich mit Corona nichts geändert.

Daher kommen jetzt die sogenannten Immobilienweisen, der Zentralen Immobilien Ausschuss (ZIA), in ihrem Herbstgutachten zu dem Ergebnis: Die Wohnungspreise in den begehrten Städten werden weiter steigen. Und das Hamburgische Weltwirtschaftsinstitut (HWWI), das die Daten für den Postbank Wohnatlas liefert, lehnte noch weiter aus dem Fenster: Die Marktforscher erklärten, in mehr als der Hälfte der 401 deutschen Kreise und Städte könnten Haus- und Wohnungsbesitzer bis 2030 mit weiteren Wertzuwächsen rechnen – und zwar real, also inflationsbereinigt.

Wer seinen Traum von den eigenen vier Wänden schon länger träumt, sollte ihn daher jetzt zur Wirklichkeit werden lassen. Erstens finanziert er ihn mit rekordniedrigen Bau- und Immobilienzinsen, und zweitens setzt er auf Immobilieneigentum mit nahezu garantierter Wertsteigerung.

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